Startseite
Gästebuch u. Impressum


Ganz bestimmt nicht die Helden dieser Geschichten.

Tarnen, täuschen und verpissen - kurz TTV im Sprachgebrauch bei der Bundeswehr genannt, ist das, was Rekruten als erstes lernen, um in dieser so eigenen Parallelwelt überleben zu können.

Der Tatsachenroman schildet die tägliche Herausforderung an die geistige und körperliche Konstitution von lustlosen Rekruten bei der Bundeswehr. 
Witzig, doch auch nachdenklich werden hier Erlebnisse aufgezählt, die auch heute noch so vorkommem könnten.

Ein Roman für einen Rückblick auf eigene Erfahrungen oder für lange und langweilige Tage in einer Übung.

Das Buch beruht auf tatsächlichen eigenen Erlebnissen der Autoren Hubertus Brunstering und Jürgen Loos. Die Namen der Personen in den Episoden sind allerdings frei erfunden.

Ein Beispiel:
Heute ist Formalausbildung angesagt. Darunter versteht man die lustig anzusehende gemeinsame Fortbewegung, wie man es vom Ostblock kennt, wo Massen von Soldaten mit steinernem Gesichtsausdruck und völlig synchron am Zentralkomitee vorbeimarschieren. Wir sind da noch nicht so perfekt. Unser Tritt erinnert eher an das III. Füsilierregiment der Kölner Narrenzunft ...

Das Buch kostet 11,95€ und ist im Re Di Roma-Verlag erschienen. 
ISBN 978-3-940450-66-1


Wie das Buch entstand

Hubertus und ich arbeiteten zusammen. Unser Motto lautete "Gemeinsam sind wir Quark". 1983 erhielten wir ein Computersytem mit sagenhaften 5 Megabyte Festplatte, das auch ein Textverarbeitungsprogramm beinhaltete. Das war alles andere als komfortabel. So musste man für einen Seitenumbruch eine Zauberformel wie >%$AB<. in den Text einbauen. Um daran zu üben, musste etwas geschrieben werden. Wir kamen auf die komische Idee, eine Geschichte von der Bundeswehr aufzuschreiben. Da Hubertus die Kunst des Zehn-Finger-Systems beherrschte und ich leider nur ein Fünftel davon, schrieb er und ich erzählte. Wir waren beide Mitte der 70er Jahre bei den Fernmeldern, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten.
Schon beim Schreiben hatten wir einen ernormen Spaß. Mehrere Mittagpausen schrieben wir die Geschichten auf. Sie wurden auf einem 24-Nadel-Drucker ausgedruckt. Kurze Zeit später trennten sich unsere beruflichen Wege. Immer, wenn wir uns trafen, nahmen wir uns vor, das geplante Buch zu Ende zu führen.

2007, über 20 Jahre später war es endlich soweit. Wir saßen in einem Bistro in Darmstadt und leerten gerade den ersten Liter Bier. Hubert kramte einen Zettel heraus und malte Ringe darauf. In jeden Ring wurde eine "Schote" eingetragen. Die fertigen Geschichten bekamen einen Haken. Der alte Druck erwies sich als schlecht. Kein Scanner konnte etwas sinnvolles daraus machen. So mussten wir in den sauren Apfel beißen und neu schreiben.

  Fortsetzung folgt.